Während meiner regelmäßigen Meditationen suche ich immer wieder mein inneres Labor auf, steige also sehr tief in mein Unterbewusstsein ein. Dieses innere Labor ist mein Paradies, es ist mein Platz für Experimente und beinhaltet eine riesige Bibliothek. Nur ich selbst habe Zutritt und kann dort Kontakt aufnehmen, mit wem auch immer ich möchte. Alle Themen, die ich aufgrund meiner Lebenserfahrungen niedergeschrieben habe oder niederschreiben werde, entstehen hauptsächlich in diesem inneren Labor. Und oft bekomme ich von dort auch Erläuterungen und Ergänzungen zu meinen Themen. Auch erhalte ich viele Hinweise auf weitere Themen, die ich noch bearbeiten werde und soll. Diese Ratschläge, beziehungsweise Hinweise erreichen mich auf unterschiedliche Weise. Manchmal stehen verschiedene Begriffe auf einem Flipchart, ein anderes Mal finde ich die Themen in einer Unterschriftsmappe, die auf meinem imaginären Schreibtisch liegt oder ich blättere in alten Büchern aus der Bibliothek und finde dort plötzlich Hinweise auf bestimmte Themen, die mich bewegen oder bewegt haben. Auch finde ich oft aufgeschlagene Bücher in meiner inneren Bibliothek, auf deren Seiten Hinweise zu ganz aktuellen Themen geschrieben sind, die mein derzeitiges Leben gerade berühren. Und jedes Mal bekomme ich den Eindruck, dass ich zu bestimmten Themen regelrecht hingeführt werde. Es könnte natürlich auch mein innerer Helfer, der Tod, der Herr Gevatter, wie ich ihn nenne, sein, der mir auf diese Weise zu verstehen gibt, was ich noch alles niederschreiben soll.
